Im Jahre 1926 ließ der Landrat Peter Fritz Mengel des
Landkreises Oberbarnim, der sehr kunstinteressiert war, Papierkörbe aus
Beton von Steinmetzen bearbeiten und mit Täfelchen versehen, auf denen
moralisierende Sprüche zur "Müllentsorgung" standen, im
gesamten Parkgelände aufstellen. Bis in den 90er Jahren blieben diese
aber verschollen bis ein Original rein zufällig im Park wiederentdeckt
wurde. Dieser ist heute im Eingangsbereich des Schlossparks zu
besichtigen.
Seit 2009 werden im gesamten Schlossparkgelände diesem Original
nachempfundene Papierkörbe aus Beton aufgestellt, allerdings ohne die
kleinen Täfelchen.
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Die sogenannte Vogeltränke ist eine mittelalterliche Kalksteinarbeit
und ist vermutlich eine venezianische Brunneneinfassung aus dem
14. Jahrhundert. Die genaue Herkunft ist genauso ungeklärt wie der
Aufstellzeitpunkt und die Art und Weise, wie dieses Kunstwerk nach Bad
Freienwalde gekommen ist.
Im Herbst 2010 wurde dieses Kunstwerk aus dem hinteren Teil des Parks in
eine exponierte Lage unterhalb des Schlosses gebracht und aufgestellt. In
den Wintermonaten ist die 'Vogeltränke', genau wie die anderen Skulpturen
im Park, vor Verwitterung und anderen Einflüssen geschützt mit einem
Bretterverschlag versehen.
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Das Grabmal von C.L. Wendt ist ein klassizistischer
Stein für einen Freienwalder Bürger, der ursprünglich mit einem Aufsatz
geschmückt war und der künstlerischen Form wegen vor Jahrzehnten vom
nahen Friedhof umgesetzt und im Park denkmalartig aufgestellt wurde.
Inzwischen ist dieser Stein durch Verwitterung und andere Einflüsse recht
arg in Mitleidenschaft gezogen, so dass die feinen Details teilweise nur
noch schemenhaft zu erkennen sind.
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Diese antike Granitsäule, die auf dem daneben befindlichen mit einem
Betonkegel abgedeckten Sockel stand, ist wahrscheinlich das älteste
Kunstwerk, das sich im Schlosspark befindet. Die Herkunft und der
ursprüngliche genaue Standort im Park ist genauso wenig bekannt, wie der
Sinn der länglichen Nut und das, was sich auf der Spitze der Säule
befunden hat.
In der Rathenau-Ausstellung im Schloss befindet sich ein Pastell, auf der
eine solche Säule mit einem nicht erkennbaren Aufsatz dargestellt ist,
dessen Standort demnach aber an der Ostseite des Schlosses gewesen wäre.
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1997 spendete das Ehepaar Bondick aus Bad Freienwalde anlässlich ihrer
goldenen Hochzeit für den Schlosspark eine neue Aeolsharfe
(Windharmonika), denn die zwei alten Originale, die an windigen Tagen hoch oben im Schlosspark
ihre unverwechselbar charakteristischen Töne von sich gaben, waren
verrostet und gänzlich verschwunden. Gebaut wurde sie von einem sächsischen Instrumentenbauer,
der sich voller Begeisterung und ohne Planskizze
daran machte,
diese in mühsamer Handarbeit zu rekonstruieren. Ihren Platz hat sie in
einer Ulme direkt neben dem historischen Parktor gefunden.
Seit dem 13. Jahrhundert wurden solche Instrumente auch in Europa beschrieben.
Der deutsche Gelehrte
Athanasius Kirchner veröffentlichte 1673 in seinem Werk "Phonurgia nova"
gleich mehrere Konstruktionsvorschläge für Aeolsharfen. In Meyers
Konversationslexikon von 1893 wird der Klang des Instruments in der vor 100 Jahren üblichen Weise wie folgt beschrieben: "Streicht ein Luftzug durch die
Stimmzungen, so fangen dieselben an zu tönen, jedoch natürlich immer nur Töne gebend, die der
Obertonreihe des gemeinschaftlichen Grundtons angehören. Der Klang ist von zauberischer Wirkung, da je
nach der Stärke des Windes die Akkorde vom zartesten Pianissimo zum rauschenden Forte anschwellen
und wieder verhallen".
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