Archiv - September 2010
Neues und Wissenswertes
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17.09.2010 - Ausbau der Wege und Aussichtspunkte macht weiter Fortschritte
Treppenstufen zum Apothekerberg Schon im Juli wurde mit dem Ausbau des Wegesystems und der Wiederherstellung alter vorhandener Aussichtsnischen im Park, wie sie zu Königin Friederike Luises Zeiten an vielen Stellen vorhanden waren, begonnen und Dank der Hilfe vieler Arbeitskräfte unter der Schirmherrschaft des VfBQ (Verein für Bildung und Qualifizierung) kommen diese Arbeiten weiter voran.
Nach dem Freischneiden des Apothekerberges von Gestrüpp und Fertigstellen der Stufen von der Süd-Seite des Berges wurde nun damit begonnen, den Aufgang von der Nord-Seite neu zu gestalten. Dazu wurde der Weg neu angelegt damit man die Treppenstufen erneuern und der Steigung des Geländes anpassen kann.
Geländerbau auf dem Apothekerberg Gleichzeitung wurde das Aussichtsplateau auf dem Apothekerberg begradigt und wird nun mit einem neuen Geländer versehen. Die Stützmauer, die ursprünglich aus den Resten des alten Gebäudes  errichtet worden war und jetzt zu zerfallen droht, wird in diesem Zuge auch repariert werden.
Diese Arbeiten werden aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen, denn durch das schlechte Wetter in den vergangenen Wochen sind diese etwas in Verzug geraten. Es ist aber jetzt schon ersichtlich, dass dieser Teil des Parks wieder ein wunderschöner Ort der Entspannung und Ruhe werden wird mit einem weiten Blick über das Schloss mit dem Gärtner- und Teehäuschen in das niedere Oderbruch.
Text und Bilder: H. Lauter
11.09.2010 - "lumiéres" - 1. Schloss-Park-Nacht
farbig strahlendes Schloss Am Vorabend des "Tages des Offenen Denkmals" und innerhalb des Bad Freienwalder Altstadtfestes fand im Schlosspark die 1. Schloss-Park-Nacht statt, ein Projekt von Petermichael Metzler.
Das Schloss mit dem angrenzenden neu renovierten Theaterpavillon und das Gärtnerhäuschen waren in farbiges Licht gehüllt und vermittelten eine ungewohnt stimmungsgeladene Atmosphäre. Sogar die im Park stehenden Figuren und die Stützmauser aus Feldsteinen mit seinen kleinen Nischen waren farbig angestrahlt. 
der königliche Theaterpavillon Gegen 20 Uhr strömten Hunderte Bürger in den Park um dieses Spektakel mit zu erleben. In den Wandelgängen des Teehäuschen, vor dem Schloss und auf der Balustrade des Schlosses spielten junge Musiker leichte klassische Musik und im Parkgelände ringsumher zeigten Feuerkünstler, Äquilibristen und Jongleure ihr Können. Im Teehäuschen war die kongeniale Schauspielerin und erfolgreiche Dramatikerin Katja Hensel zu Gast und las aus ihren Werken vor. junge Musiker Die Künstler wechselten oftmals die Standorte und so verging die Zeit bis Mitternacht wie im Fluge.

Die abendliche Stimmung durch das Spiel der Farben, dazu leichte Musik bei einem Gläschen Wein vermittelten ein königliches Gefühl der Ruhe und Besinnlichkeit. Es war ein Abend der leisen Töne und des Genießens etwas Abseits vom lauten Altstadtfest - ein Abend, bei dem man einfach alles auf sich einwirken lassen konnte. Auf jeden Fall eine gelungene 1. Schloss-Park-Nacht an die sich die Gäste noch lange erinnern werden. Es war eine dem historischen Ort angemessene Veranstaltung, eine mit königlichem Flair, die von den Menschen sehr gut angenommen wurde. Es zeigte sich, daß man auch mit leisen Tönen viele Menschen erreichen kann.
Die Bad Freienwalder Schloss-Park-Nacht könnte eine gute neue Tradition werden.
Bildergalerie
Text und Bilder: H. Lauter
11.09.2010 - Denkmal Friedrichs des Großen im Oderlandmuseum
Denkmal Friedrichs des GroßenVor einem Jahr bot sich für die Albert Heyde Stiftung die Möglichkeit, vom Bildhauer Roland Rother in Wilmersdorf bei Fürstenwalde das Gipsmodel des Neutrebbiner Friedrich-Denkmals zu erwerben. Die Plastik wurde 1993 nach alten Fotos vom Künstler neu modelliert. In Lauchhammer wurde sie in Bronze gegossen und 1994 an der Stelle des 1952 zerstörten, vom Berliner Bildhauer Heinrich Wefing 1904 geschaffenen Denkmals neu aufgestellt. Irgendwann wäre das Gipsmodell, das in Teile zerlegt schon 15 Jahre in der Werkstatt Roland Rothers verstaubte, entsorgt worden.
Dazu wollten es alle Beteiligten nicht kommen lassen. Am 3. August 2010 ist unter freundlicher Mitwirkung der Firmen Jendritzki und Jagdmann in Bad Freienwalde sowie des Bildhauers selbst die schwierige Überführung und Aufstellung der Plastik im Oderlandmuseum gelungen. Das Projekt konnte nur realisiert werden, weil es von Privatpersonen finanziell unterstützt wurde.

feierliche EinweihungIm Rahmen des Bad Freienwalder Altstadtfestes wurde dieses Denkmal unter Beisein des Bildhauers, der privaten Spender, einer offiziellen Delegation aus Neutrebbin und weiterer namhafter Gäste im Oderland eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. In seiner Rede würdigte der Leiter des Oderlandmuseums Dr. Reinhard Schmook nochmals die Leistung Friedrichs des Großen, König von Preußen und Kürfürst von Brandenburg, der in der Zeit bis 1762 die Trockenlegung des Oderbruch veranlasste und somit die Besiedelung dieser Region in Gang setzte. Dieses Denkmal soll den Geist dieser Leistung und in unsere Zeit tragen und Symbol für den verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen dieser gestalteten Landschaft sein.
Text: Dr. Reinhard Schmook u. H. Lauter, Bild: H. Lauter
 
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