Archiv - August 2010
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14.08.2010 - Betender Knabe jetzt dauerhaft im Schloss
Betender Knabe im Schloss 2010 Die Bronzeskulptur "Betender Knabe", die im Oktober 2009 im Wald nahe der Köhlerei aufgefunden und von der Polizei im Januar 2010 in das Eigentum der Stadt Bad Freienwalde (Oder) übergeben wurde, erhielt auf der Grundlage eines Stadtverordnetenbeschlusses ihren dauernden Standort im Schloss Freienwalde. Um sie dort im Vestibül ihrem künstlerischen Wert entsprechend präsentieren zu können, erhielt sie einen stabilen hölzernen Sockel von 60cm Höhe.

Die Wiederauffindung des Betenden Knaben stieß in der Bad Freienwalder Bevölkerung auf lebhaftes Interesse, verbunden mit vielen Vorschlägen für den künftigen Standort. Dabei überwog die Meinung, dass eine ungeschützte Aufstellung im öffentlichen Stadtraum wegen des hohen Wertes der Skulptur problematisch sei. Einige Bürger schlugen das Oderlandmuseum oder auch das Schloss Freienwalde als Aufstellungsort vor, wo der Betende Knabe in einem geschützten Umfeld dauerhaft der Öffentlichkeit präsentiert werden kann. Bei der Erörterung letztgenannter Vorschläge wurde entdeckt, dass sich im Wohnumfeld Walther Rathenaus bereits vor 100 Jahren eine Replik des Betenden Knaben befand. Und als klassisches Kunstwerk passt er hervorragend in das Ambiente des klassizistischen Schlosses.
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Text: Dr. Reinhard Schmook, Bild: H. Lauter
01.08.2010 - Ausstellung über Königin Friederike Luise von Preußen eröffnet
Bis auf den letzten Platz war der königliche Theaterpavillon (Teehäuschen) besetzt, als um 14 Uhr die Eröffnungsveranstaltung anlässlich der Ausstellung im Schloss Freienwalde über 'Königin Friederike Luise von Preußen - Ein Leben zwischen Zurücksetzung und Selbstbehauptung' begann.
Streichquartett Der Schlosskastellan Dr. Reinhard Schmook begrüßte herzlich die Gäste und nachdem das Streichquartett des preußischen Kammerorchesters Prenzlau ihrerseits den 'musikalischen Bogen' in die Zeit der Königin zog und mit ihrer Musik die ursprüngliche Bedeutung des Theaterpavillons unterstrich, ergriff der Staatssekretär für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Martin Gorholt das Wort.
Martin Gorholt In seiner Rede unterstrich er die kulturhistorische Bedeutung der Königin für unserer Region in Zusammenhang mit dem vom Kulturland Brandenburg in diesem Jahr als Motto gewidmeten Thema "Mut und Anmut - Frauen in Brandenburg-Preußen" Es sei eine Zeit des Auf- und Umbruchs gewesen und somit ein Teil unserer Brandenburgischen Lebensgeschichte an sich.
Dr. Reinhard Schmook würdigte in seiner Rede das Leben und Wirken der Königin Friederike Luise in Bad Freienwalde und den damit verbundenen kulturellen und wirtschaftlichen Aufschwung unserer Region. Dank an Frau Schmidt Des weiteren bedankte er sich bei allen genannten und ungenannten Personen, die mit Rat und Tat und natürlich mit wertvollen Leihgaben für das Zustandekommen dieser Ausstellung beigetragen haben.
Nachdem das Streichquartett die Eröffnungsveranstaltung musikalisch stilgerecht abgerundet hat, konnten die Gäste die Ausstellung über Königin Friederike Luise im Schloss besichtigen. Dr. Schmook stand bis in den Abendstunden den Gästen für Fragen und Erklärungen über die verschiedenen Exponate zur Verfügung.
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Bildergalerie
Text und Bild: H. Lauter
 
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