Archiv - Mai 2010
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17.05.2010 - Bepflanzung des Schlossparks beendet - Spendenaufruf war erfolgreich
Am heutigen Tage wurden die letzten Blumen in die vorhandenen Blumenkästen am Schloss von den technischen Mitarbeitern gepflanzt. Die Rabatten im Schlosspark dagegen wurden schon zur Eröffnung des Teehäuschens am 9. Mai von einer einheimischen Gartenbaufirma fertiggestellt.
Blumenrabatten Auf Grund knapper Kassen war es in diesem Jahr nicht möglich, die Finanzierung der Bepflanzung aus eigenen Mitteln sicherzustellen. Ermöglicht wurde dies nur durch einen Aufruf in der örtlichen Presse mit der Bitte, ein Herz für unsere schöne Kurstadt mit dem herrlichen Schlosspark zu zeigen und dies mit einer zweckgebundenen Geldspende zu demonstrieren. Gefolgt sind diesem Aufruf doch viele Bürger und Institutionen und somit ist eine ausreichende Summe zustande gekommen, so daß von diesen Mitteln die Rabatten, die Blumenkästen, die Pflanzen zur Eröffnung des Teehäuschens und sogar Pflanzen für eine Hainbuchenhecke am neueröffneten Teehäuschen finanziert werden konnten. Für diese Hecke werden die Pflanzen demnächst geliefert, so daß die letzte "pflanzliche Lücke", die mit den Baumaßnahmen rund um die Restaurierung des Teehäuschens zusammen hingen, geschlossen werden kann.

Blumenrabatten Wir, die Mitarbeiter des Schlosses in Bad Freienwalde, möchten an dieser Stelle nochmals allen offiziellen und anonymen Spendern für die geleisteten Geld- oder Pflanzengaben unseren Dank aussprechen. Sie haben damit ein Herz für ihren schönen Schlosspark bewiesen und ermöglicht, den historischen Auftrag zur Pflege des Gedenkens an Königin Friederike Luise von Preußen und Walther Rathenau auch im Umfeld des Schlosses und des historischen Theaterpavillons (Teehäuschen) angemessen zu gewährleisten.

Anmerkung: Obwohl einige Bürger immer noch denken, man könne den Park als "Selbstbedienungsladen" für Blumenpflanzen nutzen, hielten sich in diesem Jahr die Diebstähle doch in Grenzen, wahrscheinlich auch durch die neuerliche tiefe Verbundenheit der Bürger mit dem Schlosspark, begründet durch den Spendenaufruf in der Presse. Noch sind einige Pflanzen zur Schließung der Lücken vorhanden.
Text und Bild: H. Lauter
10.05.2010 - Feierliche Eröffnung des königlichen Theaterpavillons
Nach fast drei Jahren Bauzeit wurde am gestrigen Tage der königliche Theaterpavillon (das sogenannte Teehäuschen) in einem feierlichen Akt seiner Bestimmung übergeben.
Besucher und Gäste Unter den ca. 120 Besuchern waren zahlreiche geladene Gäste, wie z.B. der Landrat Gernot Schmidt (SPD), der Vorsitzende der Hermann-Reemtsma-Stiftung Bernhard Reemtsma, der Direktor der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in Berlin und Brandenburg Hartmut Dorgerloh, der Architekt Pedro Moreira sowie der Enkel von Rathenaus Schwester Edith Andreae Bernd Mossner. Dem Anlass entsprechend wurde die Veranstaltung durch den Leiter der Kreismusikschule Klaus-Peter Will am Piano künstlerisch umrahmt.
Bernhard Reemtsma In den zahlreichen Grußes- und Dankesworten würdigten die Redner die geleistete Arbeit und hoben besonders die gelungene Rekonstruktion dieses Pavillons im Stil seiner Erbauung zu Zeiten der Königin Friederike Luise von Preußen hervor. Nach den teilweise sehr aufwendigen Recherchen über den Urzustand des Gebäudes sei es doch gelungen, dieses Relikt der preußischen Gartenarchitektur in seinem ursprünglichen Zustand, unter Berücksichtigung heutiger Baunormen und -vorschriften, wieder herzustellen. Im Ensemble mit dem Schloss und dem Gärtnerhäuschen sticht der königliche Theaterpavillon doch durch seine Andersartigkeit hervor und repräsentiert damit den direkten Bezug zur Zeit der Königin Friederike Luise, währenddessen das Schloss in seiner Rekonstruktion an die Rathenau-Zeit erinnert. Ehrung Die geschichtliche Wertschätzung der verschiedenen Epochen von Rathenau und Friederike Luise, die im Schloss durch die verschiedenen Ausstellungen bereits vorhanden ist, wurde nun nach außen getragen und ist jetzt für Jedermann sichtbar. In Zukunft soll dieser Theaterpavillon, angelehnt an seine ursprüngliche Bedeutung, wieder in der Hauptsache für künstlerische Veranstaltungen, aber auch für Festakte und private Feierlichkeiten genutzt werden.

Nach dem offiziellen Festakt war das Teehäuschen zur Besichtigung für die Öffentlichkeit freigegeben und zahlreiche Bürger aus Nah und Fern nutzten diese Gelegenheit. 
Bildergalerie
Text und Bild: H. Lauter
04.05.2010 - Sanierung des königlichen Theaterpavillons beendet
Stützmauer mit Rollschicht Nach dreijähriger Bauzeit war am gestrigen Tage die letzte Bauabnahme der Arbeiten für die Sanierung des Theaterpavillons der Königin Friederike Luise von Preußen aus dem Jahre 1790 (heute Teehäuschen genannt) und der dazugehörigen Stützmauer hinter dem Gebäude. Als letztes wurde der größte Teil der Rollschicht dieser Mauer mit extra angefertigten abmaßigen Klinkerziegeln erneuert und verfugt, so daß diese wieder in dem ursprünglichen Zustand versetzt wurde. Ob diese Mauer zu Zeiten der Königin Luise schon so ausgesehen hat, ist heute nicht mehr nachzuvollziehen. Es existieren aber einige Unterlagen von Ende des vorigen Jahrhunderts.
Bis das Teehäuschen nun seiner Bestimmung am kommenden Sonntag (09.05.) übergeben wird, sind noch einige Arbeiten im Umfeld zu erledigen, die aber von dem Schlosseigenem Personal selbst ausgeführt werden. Dazu gehören z.B das Aufstellen von einem Papierkorb aus Beton, der dem einzig existierenden Muster aus den zwanziger Jahren nach empfunden ist sowie das Aufstellen von Blumenkästen.
Text und Bild: H. Lauter
 
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